Montag, 22. September 2014

Aronia ~ Balsamessig


Die Aroniabeeren, auch Apfelbeeren genannt ist eine Wildfrucht. Sie stammen aus Nordamerika und kamen Ende des 19. Jhd. über Skandinavien nach Rußland. 
Anfang der 70iger Jahre begann man sie in Sachsen zu kultivieren.
Sie hat einen hohen Anteil an Anthocyanen, eine besondere Form der Flavonoide, erkennbar an der schwarzen Farbe der Früchte, sie enthalten auch Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe.

Zutaten :

800 ml Apfelessig mit Blütenhonig  
150 g getrocknete Aroniabeeren
80 ml Aroniasirup
80 g brauner Kandiszucker
3 EL Kräuter de Provence
1 Lorbeerblatt 
1 Knoblauchzehe 
 

Zubereitung:

Die Aroniabeeren zusammen mit dem Apfelessig, Kandiszucker, Kräuter de Provence, Knoblauch und dem Lorbeerblatt in eine feuerfeste Form mit Deckel geben. Mit geschlossenem Deckel 130°C im Backofen 70 Min. sanft köcheln lassen, dabei alle 30 Min. umrühren, damit der Kandiszucker sich auflöst und es nicht anbrennt.
 
Nach der Zeit im Ofen wird alles in ein Tuch gegossen und ausgepresst. Den Ansatz und das Aroniasirup in einen Topf geben und ein weiteres mal um 1/3tel auf dem Herd einreduzieren, anschl. in eine sterile Flasche abfüllen.

Dieser Balsam verleiht Tomatensalat eine fein-herbe Note und bringt Farbe in jeden Salat.
Ideal zu Gemüse, Käse, Geflügel, Süß- und Quarkspeisen.
Passt sehr gut zu Feldsalat, Pilze, aber auch mit asiatischen Gerichten harmoniert er gut.
 
Hier reichen ein paar Tropfen aus, um den Speisen zu neuen Dimensionen zu verhelfen.

Auch perfekt als kleines Geschenk & Mitbringsel geeignet !  

Sonntag, 21. September 2014

Gubana ~ Friulanischer Nusskuchen



Gubana = Friulanischer Nusskuchen oder Friulischer Reinling genannt.


Zutaten 

Teig :
800 g Mehl Typ 00
5 Eigelb
5 steifgeschlagene Eiweiß
150 g Zucker
50 g Hefe
100 g zerlassene Butter
geriebene Schale einer Zitrone
1 Stamperl Grappa
Milch 
Salz

Fülle :
100 g Cocosraspeln
100 g geriebene Mandeln
100 g geröstete, gehackte Pinienkerne
100 g zerrieben Amarettinikekse 
50 g gerieben Schokolade
100 g Zucker
250 g kleingemixte Grappa-Rosinen
1 TL Honig
2 Stamperl Grappa

Zubereitung 

Teig :
Die Hefe in 2 EL lauwarmer Milch, 2 EL Mehl und ein bisschen Zucker auflösen und gehen lassen.
Die Eigelbe mit dem Zucker so lange verrühren bis eine schaumige Masse entsteht, dann die zerlassene Butter etwas Milch, eine Prise Salz, den Grappa und dem Mehl mischen und dann das geschlagene Eiweiß unterheben. Erst dann kommt die aufgegangene Hefe dazu, wird verknetet und an einem warmen Ort zugedeckt 45 Min. gehen gelassen.

Fülle :
Alle Zutaten in eine Schüssel geben, miteinander vermischen und wenn nötig mit etwas Grappa und Wasser weicher machen.

Ausfertigen :
Den gut aufgegangenen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen, etwas ruhen lassen, noch einmal durchkneten, wieder ausrollen und mit etwas zerlassener Butter bestreichen. Die Fülle darauf verstreichen und zusammenrollen, die Enden festdrücken, in der Mitte durchschneiden und zu einem Zopf flechten. Den Zopf in die gebutterte Form geben und im vorgeheizten Backofen bei 180°C - 40 Min. backen.


Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. 

 Tipp :
Im Original wird Grappa über die Gubana gegossen und im besoffenen Zustand vernascht.

Weinempfehlung :
Ramandolo oder Verduzzo