Spaßzone !!!

Kerstin´s erste Kochversuche


Ich war allein zu Haus
Als erstes holte Ich mein Kochbuch raus.

Ich hab es gelesen und nie gedacht,
das das Kochen soviel Arbeit macht .

Ich kaufte Salat in zwei Tragetaschen
Auf Seite 1 stand, man muss ihn nun waschen .

Ich dachte sicher ist sicher, kann man nie wissen
und hab ihn in die Maschine geschmissen .

Das Programm hab Ich auf "Wolle" gestellt,
damit der Salat nicht total zerfällt

Dann hab Ich ihn der Schleuder geschwenkt
und im Garten aufgehängt .

Mein Mann hat aber trotzdem nicht geschmeckt
Und ich Kerstin dachte mit Grollen
"Hättest ihn wohl noch bügeln sollen"

Als mein Mann dann nach Hause kam ,
er schnell mich in die Arme nahm:
"´S ist nicht so schlimm, so ist es eben,
bis morgen wird sich das schon geben."

Ich aber dachte voller Sorgen:
oh Kerstin was kochst du denn nur morgen?"
Ich überlegte: eine Suppe aus Zwiebeln
die findet mein Mann bestimmt nicht übel?

Da stand im Kochbuch, ich muss es erwähnen
"Zwiebeln schält man im Wasser wegen der Tränen."
So ging Ich in den Laden, um Zwiebeln zu kaufen ,
inzwischen ließ Ich die Wanne einlaufen .

Dann zog Ich aus und dacht:" Ist dass, das Letzte
bevor Ich mich mit den Zwiebeln in die die Wanne reinsetzte.
Dann bin ich getaucht und hab dabei dacht, Ich sei helle !
Wenn ich die Zwiebeln unter Wasser pelle .
Ich kriegte keine Luft, mir ist ganz betroffen
es hätt nicht viel gefehlt und wäre Ich ersoffen.

 Als mein Mann dann jetzt nach Hause kam
Sah er sich die Bescherung an:
"Komm nur, wir gehen Pommes essen,
das ganze Malheur wollen wir vergessen."

Ich aber dachte voller Sorgen:
"Oh Kerstin was kochst du denn nur morgen?"

Am andern Tag dachte Ich, mir ist das jetzt schnuppe
ich koch ne kräftige Ochsenschwanzsuppe
Still hab Ich mich in die Weide gehockt .
Und mit viel MUUHH nen Ochsen gelockt.
Das Messer hab Ich schon vorher geschliffen
doch der Ochs stand da und hat nichts begriffen.
Ich ging auf ihn zu, bis Ich dicht vor ihm stand
da schlug er mit dem Schwanz das Messer mir aus der Hand
Dann rannte er davon und Ich hinterher
Ich dachte noch flüchtig: "Das Leben ist schwer"
Ich keuchte wutgeladen dem Rindviehch hinterher ,
dann bin Ich gestolpert und lag im Graben.

Als mein Mann dann nach Hause kam
Traf er mich sein Fraule nicht mal an
Ich kam erschöpft und außer Atem
Und wieder gab es keinen Braten.
Er schluckte leer, doch er verzieh,
denn böse sein konnt er mir nie.

Ich aber dachte voller Sorgen:
"Oh Kerstin" Was kochst du denn nur morgen?"

Ich fing nun an, im Kochbuch zu suchen
und denkt, heut machste Pfannekuchen.
Im Kochbuch stand es schwarz auf Weiß:
"Pfannkuchen werden in der Luft ganz heiß"
Das hab Ich gemacht und zwar mit Elan
Der Kuchen kam an der Decke an.
Dann hab Ich gewartet, ich wurd bald verrückt
Denkt ihr, der kam von der Decke zurück?
Nach zwei Stunden kam er wieder in die Pfann,
aber war nicht zu genießen, Raufaser hing dran.

 Als mein Mann da nach Hause kam,
fing er leicht zu murren an.
Denn langsam, dachte er sich eben
Sollt´s doch mal was zu essen geben.

Ich aber dachte voller Sorgen:
"Oh Kerstin - Was kochst du denn nur morgen?"
Da stand im Kochbuch, Ich musste fast lachen

"Äpfel im Schlafrock" kann man das machen.
Ich holte neue Äpfel aus dem Garten
befreit sie von Stengeln und von den Maden.
Steckt dann die Äpfel, kleingerieben
in mein Nachthemd, wie beschrieben
Ich hab den Wecker noch gestellt
und als er nach zwei Stunden schellt
holt Ich mein Nachthemd aus dem Bett
Das sah vielleicht aus, igitt,igitt.
Der Apfel war futsch, der Hunger war groß

Da sagte mein Mann: Komm, wir ziehen los.
Wir müssen heut halt im Wirtshaus essen,
denn deine Kochkünste kann man vergessen.

Ich aber dachte voller Sorgen:
"Oh Kerstin-  Was kochst du denn nur morgen?"

Am Sonntag plante Ich Rouladen,
denn dazu hatte ich eingeladen
Im Kochbuch stand: "Setzt ne Mehlschwitze an
Am besten macht man noch Nelken dran"
Ich kauft nen Strauß Nelken für 8 Euro 40
Ich ließ es sich´s was kosten, damit es würzig schmeckt
Mit dem Mehl in der Hand rennt Ich durch das Haus
ich sprang über Tische und Stühle, oh Graus.
Ich lief über Treppen, ich zwängt mich durch die kleinsten Ritzen,
doch kriegte Ich einfach das Mehl nicht zum Schwitzen.
Zuletzt hab Ich´s mit Wasser zu Brei angerührt
und einfach an die Rouladen geschmiert.
Und als Ich das Werk nun hab gemeistert
war Ich genauso wie die Rouladen bekleistert.

Die Gäste waren am Ende, ihnen knurrte der Magen
doch mein Mann der Gute, wollte nicht klagen
Und er sagte: "jetzt lass diese Mätzchen
wir essen aus Büchsen, liebes Schätzchen."

Genau an der Stelle bin ich erwacht
und hab so bei mir selbst gedacht
das ist nicht möglich, das kann gar nicht sein.

Kerstin kann kochen die feinsten Sachen
sie kann auch guten Kuchen backen
kann nähen, kann häkeln, kann stricken und flicken
kann waschen, kann bügeln und sehr schön sticken.
Sie ist eine Hausfrau, perfekt und genau
Und für unsern Herrn B. die richtige Frau.

                                                      

 Kochen, ein hochprozentiges Vergnügen

Heut lade ich zum Essen ein -
dazu gehört auch guter Wein.
Die Zutaten vorab gewählt,
blanchiert, tranchiert und abgeschält.
Und zwischendurch ein Schlückchen Wein -
das darf, jedoch es muß nicht sein.

Von diesem hier, einhundert Gramm,
das binden, jedoch nicht zu stramm,
dazu von allem, was gesund
und von dem Grünzeug dort zwei Bund.
Die Prise drauf, den Klecks dorthin
und zwischendurch ein Schlückchen Win,
entschuldigung, ich meine Wein -
das darf, jedoch es muß nicht sein.

Hier angeschmort, dort angebrannt,
das Messer schleunigst aus der Hand,
mit kleinem Löffel das probiert,
mit großer Gabel dies verziert.
Hier etwas drauf, davon was ab,
obwohl ich nur hwei Zwände hab.
Doch zwischendurch ein Schnückchen Vin -
tas schtarf, jedoch es schmutz nicht sin.

Nun rasch die Auflauf...from geschmiert,
hier eingegipst, dort einscharniert,
dies fein gekopft, das eingetropft
und jenes auf und reingepflopft -
dann alles zugeschlört ganz fix -
verklemmt noch schnall, das dammt doch...hicks!!
Toch wischenfurch ein Wückchen Schlein -
das kann, schnoll jedoch nicht mehr schnein...

Jetzt noch das Prachtstück in den Pferd...
links bumm...nein rechts...Gott...wie verzerrt..
Verklemmt....wo izz die Owwertür?...
Ach, schno...schted owwen schon vor mür!
Nun, apper damit in den Schrein,
gweizhundert Schrat..hicks..muß schon sein...
Und zischenwurch...die Lasche fleer???
...wo krieg ich schnur 'ne schneue her??? -
Die Schonungstür schnellt -"Kommt hnernein!!!
Dank für die Dnoppel-Wlasche Wein!!!"

                                                    

 Erotisches Wechselspiel

Sie lagen hinterm Gartenzaun
und waren lieblich anzuschaun.
Fürwahr, ein Pärchen wundervoll,
die Gurke Knill und Kürbis Knoll.
Er schielte schon seit langer Zeit
verliebt hin zu der Gurkenmaid
und brachte ihr ein Ständchen still:
"Dein ist mein Herz, geliebte Knill."
Sie aber sagt mit stolzem Blick:
"Nee, nee, Sie sind mir viel zu dick.
Verehrter Herr, Sie sind wohl toll.
Das Fett muß weg, mein lieber Knoll!"
Er grämte sich und härmte sich
und schwärmte innig-minniglich.
Er schwoll und schwoll noch Zoll um Zoll.
Schwermütig weinte Kürbis Knoll.
Doch nach und nach und mit der Zeit
war aus der schlanken Gurkenmaid
ein ganz verschrobenes Idyll,
und Runzeln kriegte Fräulein Knill.
So kam denn auch im Lauf der Zeit
der Ausgleich der Gerechtigkeit.
Sie wölbte sich und wurde krumm,
und Wärzlein wuchsen ringsherum.
Die Warzen wuchsen schnell heran
und an den Warzen Borsten dran.
Auch Falten kamen ebenso
vorn an der Nase und am Po.
In einer lauen Sommernacht
ihr Hochmut ward zu Fall gebracht.
Sie seufzt: "Wenn du noch willst - ich will."
Da grinste Knoll, es schmollte Knill.
Der dicke Kürbis neckte sie:
"Schön siehste aus, du Borstenvieh.
Das kommt davon, siehst du, mein Gold:
Warum hast du nicht längst gewollt?"
Sie schlug verschämt die Augen zu
und lispelte: "Ach, du Loser,du."
Bald färbt der Herbst die Blätter braun,
und es wird still am Gartenzaun.
Der Gärtner pflückt die Körbe voll,
er pflückte Knill und auch den Knoll.
Nun schwelgten beide, Kopf an Kopf,
vereint im großen Einmachtopf,
in Zucker, Essig, Öl und Dill,
sowohl der Knoll wie auch die Knill.
So geht es auch im Leben oft:
Was man erwünscht und was man hofft,
das kommt so - wie es kommen soll,
genau wie hier bei Knill und Knoll.
Die Schönheit schwindet mit der Zeit.
Die Liebe währt in Ewigkeit
bei Gurken und bei Damen.
                                                         

 ... für die selbstbewusste Frau des

21. Jahrhundert:



Es war einmal in einem Land ganz weit weg, eine wunderschöne, unabhängige, selbstbewusste Prinzessin.

Sie betrachtete einen Frosch in einem Biotop in ihrer Ökowiese unweit ihres Schlosses.

Der Frosch hüpft in ihren Schoß: "Elegante Lady, einstmals war ich ein hübscher Prinz – bis mich eine böse Hexe verzaubert und mit einem Fluch belegt hat.

Ein Kuss von dir und ich werde wieder der schmucke junge Prinz, der ich einmal war.

Dann, Süße, können wir heiraten, einen Haushalt im Schloss meiner Mutter führen, wo du meine Mahlzeiten kochen kannst, meine Wäsche wäscht und bügelst, meine Kinder gebierst und großziehst und damit glücklich bist für den Rest deines Lebens."


An diesem Abend lächelt sie leise vor sich hin –

bei einem Glas duftenden Chardonnay

und leckeren Froschschenkeln in einer leichten

Zwiebel-Weißwein-Sauce.

                                                        

 Das Geheimnis des Teufels


Es war einmal vor langer, langer Zeit. Da trieben die Bauern aus Brigels (GR) ihre Kühe auf die Weide, wie sie es heute noch tun, und sie melkten ihre Kühe, wie sie es heute ebenfalls noch tun. Aber anschliessend tranken sie die ganze Milch - sie hatten keine Ahnung, was sie damit sonst hätten tun können.

Eines Tages kam ein gut angezogener Fremder ins Dorf. Niemand kannte ihn und niemand wusste, woher er kam. Er schien ein Mensch zu sein, der Respekt verdiente - auch wenn seine Augen so hell waren wie brennende Kohle.

Dieser Fremde fragte die Bauern, warum sie denn die ganze Milch tränken.

'Wir würden gerne etwas anderes damit tun, aber was denn?' sagten die Bauern.

Da setzte sich der Fremde hin, krempelte seine Ärmel hoch und zeigte ihnen, wie man Käse macht. Die Bauern waren natürlich begeistert und fragten, was man denn mit der Flüssigkeit machen könne, die übriggeblieben war.

Der Fremde setzte sich wieder hin und zeigte den Bauern, wie man Ziger macht. Die Bauern waren wiederum begeistert. Da fragte der Fremde, ob sie wüssten, was man mit der übriggebliebenen Flüssigkeit (Schotte) machen könne.

"Wasser ist Wasser und wird nie etwas anderes sein !" sagte ein alter Mann.

"Das denkt Ihr. Und jetzt werdet Ihr nie erfahren, was man daraus machen könnte," sagte der Fremde und war so plötzlich verschwunden, wie er aufgetaucht war. Und die Bauern erinnerten sich an seine brennenden Augen und ihnen wurde klar, dass sie dem Teufel begegnet waren und sie die Gelegenheit verpasst hatten, zu erfahren, was man aus der Schotte machen könnte ...
                                                     
                                                        


Der perfekte Grillsamstag !

- 10.00 Uhr: Aufstehen
- 10.05 Uhr: Blick auf's Außenthermometer. 20° oder mehr: TOP!
- 10.06 Uhr: Blick aus dem Fenster. Blauer Himmel und Sonne: OBER- TOP!
- 10.10 Uhr: Frühstück (aufgetaute Brötchen) und Zigarette.
- 10.30 Uhr: Klo gehen und schei**en.
- 11.00 Uhr: Turnhose, Tennissocken und Badeschlappen anziehen und den Hof
fegen! Oberkörper nackend. Handy nicht vergessen!!!
- 11.30 Uhr: Das Pülleken haben wir uns jetzt aber verdient!
- 12.00 Uhr: Altglas und Altpapier zum Container bringen.
- 12.10 Uhr: Das Grillen beschließen. Ehefrau mitteilen: "Sollten
heute mal grillen!" Danach etwas streiten, ob Gäste einladen oder nicht.
Anschließend Gäste antelefonieren oder an-sms-en.
- 13.00 Uhr: Formel-1-Training gucken!
- 13.30 Uhr: Wegnickern (Ermattet vom Pülleken und vom Streit mit
Ehefrau).
- 14.30 Uhr: Wachwerden vom Blagengeschrei.
- 14.35 Uhr: Rein ins Auto und ab zum Supermarkt (Oberkörper nicht mehr nackend).
- 14.55 Uhr: Wir kaufen: 5 Sixpack Thüringer, 20 Schnitzel, 15 Bauchfleisch,
5 Kisten "KÖPI" (Ist Pflicht beim Grillen), jeweils ne Stiege Kümmerling und
Feigling, 2 Baguettes und diverse Klein-Zerealien (Saucen,Silberzwiebeln,
Gürkchen, Eimer-Kartoffelsalat...). Die Holzkohle kaufen wir für teuer Geld
an der Tanke, weil sie im Supermarkt schon ausverkauft war.Schei**e, wir
verpassen die Bundesliga! Jetzt aber Gas!!! Ist ja Samstag! Warum
lachen die beiden Schnösel im Z3 nur so dämlich? Doch nicht etwa über unsere
Badeschlappen? Blöde Schwuchteln!
-15.30 Uhr: Zurück zu hause. Vorbereitungen abgeschlossen. Rest macht
Schatzi. Manfred von gegenüber steht vor der Tür, kommt zum Bier- und
Premiereschnorren vorbei (Bleibt bis 2.00 Uhr nachts!). Fußball fängt an.
Das Pülleken haben wir uns jetzt aber verdient!
- 18.00 Uhr: Stefan und Carmen kommen samt Köter und Videokamera.
Stefan muß schon leicht einen sitzen haben, denn Carmen durfte heute den 3er
fahren! Naja, er wird wohl auch Bundesliga geguckt haben.
- 18.22 Uhr (Wir hatten 18.00 Uhr gesagt!): Bollek und Steffi sind
da. Und Dennis, das Mistblag! Er beginnt ohne Umschweife, Köters Geduld
durch das Hinhalten und Wegziehen einer rohen Bratwurst auf die Probe zu
stellen, doch nach einem wütenden Knurren und einem leichten Schnappen nach
Dennis Waden haben wir dank Köter erst mal ne ganze Weile Ruhe.
- 18.45 Uhr: Schatzi bringt das Grillfleisch und den obligatorischen
Salat, ich schmeiße das Fegefeuer an. Gar nicht so leicht, aber mit Hilfe
des Reservekanisters aus Stefans 3er geht's dann doch noch.
- 19.00 Uhr: Über dem ganzen Wohngebiet schwebt eine einzige
Qualmwolke. Alle grillen. Alle saufen. Die ersten gröhlen schon den "Westerwald".
- 19.15 Uhr: Die erste Fuhre ist fast fertig. Nur noch ein Spritzer
Bier auf den Rost, hach, was duftet das lecker!
-19.20 Uhr: Steffi hat ihre Bratwurst verdrückt und behauptet, sie
sei satt... Sie wischt ihre Fettfinger in der Serviette ab und nippt
an ihrem Mineralwasser. Dumme Kuh. Spielverderberin. Aber kein Wunder, seit
einer Stunde hatte sie Baguettestückchen um Baguettestückchen in die Knoblauchsauce gedippt und ununterbrochen, geradezu orgiastisch, "KÖSTLICH" geplärrt. Jetzt macht sie auf Diät. Egal, wir anderen fressen, was das Zeug hält.
- 21.25 Uhr: Das letzte Schnitzel ist vernichtet. Köter lutscht die
letzte Bratwurst. Mistblag Dennis ist glücklicherweise eingeschlafen, ich
hatte ihm ein Körnchen in seine Fanta gemischt. Zwei Reihenhäuser weiter
prügelt sich Mehmet mit einem alten Oppa. Ich serviere Kümmerling. Die Damen
bleiben bei Feigling. Steffi nippt immer noch Mineralwasser. Immerhin hat sie
in der Zwischenzeit ihre Bluse aufgeknöpft und die Ti**en hängen fast
raus!
- 22.13 Uhr: Bier is alle (ich hatte Manfred nicht einkalkuliert).
Steffi muß ihr Wasser mal kurz beiseite stellen. Sie ist die einzige, die noch
fahrtüchtig ist und zur Tanke muß.
- 22.15 Uhr: Stefan holt Gitarre von drüben. Wir singen erst "Bolle"
und anschließend "Wir lagen vor Madagaskar"...
- 22.30 Uhr: Müssen kurzfristig auf härtere Sachen umsteigen, bis
Steffi mit'm Bier zurück ist...
- 22.42 Uhr: Steffi is' zurück. Das Pülleken haben wir uns jetzt aber
verdient!
- 22.57 Uhr: Manfred zeigt Popo. Carmen filmt.
- 23.41 Uhr: Stefan kotzt in die Fuchsien.  
- 23.57 Uhr: Keine Lust mehr zum Singen. Legen AC/DC's "Highway to
Hell" auf und drehen Volume auf Max!
- 00.02 Uhr: Wo zum Teufel sind meine Badeschlappen?
- 00.14 Uhr: Bollek fällt um.
- 00.36 Uhr: Die Polizei ist da. Hauptmeister Karsunke (auch ein
Griller!) und Oberkommissar Böckwemser. Müssen AC/DC ausmachen...
- 01.48 Uhr: Die Polizei geht. Jetzt ist auch der Kümmerling alle.Steffi
fährt die ganze Bagage nach Hause.
- 02.00 Uhr: Schatzi geht in Bett, ich schleppe Manfred rüber in
seinen Vorgarten. Pinkelt in Sandkasten.
- 02.02 Uhr: Sind bei Manfred im Partykeller, das Pülleken haben wir
uns jetzt aber verdient.
- 02.34 Uhr: Wieder zu Hause. Krabbel ins Bett, wecke Schatzi und
frage:
"SEXXXXXX ???????"
                                                          
Wie man einen Holzkohlengrill anzündet :

Jeder liebt Grillpartys. Aus unerfindlichen Gründen scheint Essen besser zu schmecken, wenn es draußen zubereitet wird, wo Fliegen die Gelegenheit hatten, ihre Eier darauf abzulegen. Es gibt jedoch nichts schlimmeres als zu versuchen, einen Haufen widerspenstiger Holzkohle zu entzünden.

Der durchschnittliche Grillchef, der Hamburger zubereiten möchte, versucht die Holzkohle mit der "spritzen, anzünden, warten"-Methode zum Glühen zu bringen, wobei man den Grillanzünder auf die Grillbriketts spritzt, den Stapel anzündet und wartet bis sie einheitlich grau geworden sind. Wenn ich sage "bis sie einheitlich grau geworden sind", dann meine ich damit die bereitgestellten Hamburger. Die Holzkohlenbriketts nämlich, werden so kalt und leblos bleiben wie Leonard Nimoy (Mr. Spock). Der Grillchef macht so lange weiter - spritzen, anzünden, warten, spritzen, anzünden, warten - bis die Anzahl der Bakterien in den bereitgestellten Beilagen den Punkt erreicht hat, daß sich der Kartoffelsalat aus der Schüssel erhebt und versucht sich mit dem Mais zu paaren. Das ist dann das Zeichen, daß es an der Zeit ist das Pizza-Taxi zu bestellen.

Das Problem rührt daher, daß moderne Holzkohlenbriketts unter derart strengen Verbraucherschutzbestimmungen hergestellt werden, daß sie zu den schwerstentflammbaren Substanzen dieser Welt zählen. Bereits mehr als einmal haben schnelldenkende und patente Menschen es geschafft, lichterloh brennende Häuser zu löschen, indem sie Holzkohlebriketts draufschütteten. Der Grillchef könnte ebensogut versuchen einen Haufen Steine anzuzünden.

Gibt es eine Lösung? Ja! Es gibt eine Technik, die es garantiert die Holzkohle sehr, sehr schnell zu entzünden - allerdings sollten Sie diese Technik nicht ausprobieren, es sei denn, Sie erfüllen die folgende Bedingung: Sie sind ein kompletter Idiot. 

 Ich erfuhr von dieser Technik durch einen Leser namens George Rasko, der mir einen Brief schickte, über etwas, was er im World Wide Web entdeckt hatte. Das ist ein Netzwerk, über das Sie unbedingt Bescheid wissen sollten, denn während Sie diese Zeilen lesen, lädt sich Ihr 11-jähriger gerade Pornographie von dort.

Wenn Sie sich mit dem World Wide Web verbinden, können Sie eine Unzahl sogenannter elektronischer Seiten "webpages" ansehen, die aus Texten, Bildern und Videos bestehen und von Leuten aus aller Welt erstellt werden. Einer von ihnen heisst (wirklich) George Goble und er ist so ein Computer-So-und-So an der Elektrotechnischen Fakultät der Universität von Purdue. Jedes Jahr treffen sich Goble und ein Haufen anderer Ingenieure zur Grillparty in West Lafayette, Indiana, wo sie Hamburger auf einem großen Grill zubereiten. Als Ingenieure suchten sie nach praktischen Lösungen um den Prozeß des Grillbrikettanzündens zu beschleunigen.

"Wir fingen damit an die Kohle mit einem Haartrockner anzublasen", erzählte Goble mir bei einem Telefon-Interview. "Dann fanden wir heraus, daß es mit einem Staubsauger noch schneller ging."

Wenn Sie etwas über (1) Ingenieure wissen und (2) über Männer im Allgemeinen, können Sie sich denken, was passierte: Der Zweck der Grillpartys verlagerte sich von der Zubereitung von Hamburgern weg und hin zum Experiment wie schnell man Grillkohle entzünden kann.

Vom Staubsauger steigerten sie sich zu einer Propangas-Fackel, dann einer Acethylen-Fackel. Dann fing Goble an, Sauerstoff aus Druckflaschen zu verwenden, wodurch die Holzkohle schneller brannte; denn wie Sie bestimmt noch aus dem Chemieunterricht wissen, ist Feuer im wesentlichen die schnelle Kombination von Sauerstoff mit dem Cosinus aus Euphrat und Tigris (oder so ähnlich). 

  1.  Mit dieser Methode erreichte Goble schon recht gute Zeiten. Aber in der Welt des wettbewerbsmäßigen Grillkohleanzündens ist "recht gut" noch nicht das, womit es ein Ingenieur bewenden läßt. Also kam Goble auf die Idee - halten Sie sich fest - flüssigen Sauerstoff zu verwenden. Das ist die Form von Sauerstoff, wie er in Raketenantrieben verwendet wird. Seine Temperatur beträgt 295 Grad Fahrenheit unter Null und er hat die 600fache Dichte normalen Sauerstoffs. Um die freiwerdende Energie mal anders auszudrücken: Flüssigen Sauerstoff auf Holzkohle zu schütten, entspricht in etwa dem Effekt, den Sie hervorrufen, wenn Sie ein lebendiges Eichhörnchen in einen Raum mit 50 Millionen Labrador Retrievern werfen.

Auf Gobles Webseite (die Adresse lautet http://ghg.ecn.purdue.edu/), können Sie echte Photos und ein Video von Goble sehen, wie er einen Eimer, der an einer 3 Meter langen Holzstange befestigt ist, benutzt, um 3 Gallonen (ca. 11 Liter) flüssigen Sauerstoffs (nicht erhältlich in herkömmlichen Geschäften) auf einen Grill mit 60 Pfund Holzkohle und einer brennenden Zigarette (zur Zündung) schüttet. Was folgt, ist das beeindruckenste Holzkohlenfeuer, das ich je gesehen habe! Einschließlich eines riesigen Feuerballs, der, nach Worten von Goble, 10.000 Grad Fahrenheit erreicht hat. Die Holzkohle war fertig zum Grillen - das muß ein Weltrekord sein - in weniger als 3 Sekunden.

Es gibt dort auch ein Photo dessen, was passiert ist, als Goble die gleiche Technik an einem klapprigen $2.88 Supermarkt-Grill ausprobierte. Alles, was übrig geblieben ist, ist ein Kreis aus Holzkohle mit ein paar Stückchen Metall darin. "Im wesentlichen ist der Grill verdampft", sagte Goble. "Wir dachten daran ihn zum Laden zurückzubringen um ihn zu reklamieren, zwecks Kaufpreiserstattung." 

 Beim Betrachten von Gobles Videos und Photos wurde ich als Amerikaner zum einen von tiefster Dankbarkeit erfüllt, daß ich nicht in der Nähe des Ingenieur-Picknickplatzes lebe und zum anderen wurde mir klar, wie stolz ich darauf sein kann, daß unser Land Bürger hervorbringt, die schneller für eine Grillparty gerüstet und bereit sind, als Leute weniger fortschrittlicher Nationen (Franzosen z.B.) an Zeit benötigen um einen Froschschenkel auszuspucken.

Wird der 3-Sekunden Rekord jemals gebrochen werden? Werden Ingenieure eine neue, noch effektivere Grillkohle-Entzündungs-Technologie entwickeln? Es ist etwas, was wir alle fürchten sollten, wenn wir diesen Sommer draußen sitzen, unsere Hamburger kauen und hin und wieder in Richtung West Lafayette, Indiana blicken, Ausschau haltend nach einer pilzförmigen Wolke ;o)

                                                            

Grillsaison

 Mich im Liegestuhl versenken

auf Terrasse und Balkon?

Ab sofort nicht dran zu denken:

Jetzt beginnt die Grillsaison.

Müde komm ich heim von Knechten,

will grad' auf der Loggia chill'n,

tönt's vom Nachbarn, mir zur Rechten:

„Kommt ihr runter? Wir woll'n grill'n.

Sagt mal, habt ihr noch im Keller

Kohle, Würstchen, Senf und Bier?

Bringt Bestecke mit und Teller.

Grillanzünder haben wir.“

Nix mit lesen auf Balkonien...

Na, ist alles halb so wild.

Ich blick über die Begonien:

unter uns wird auch gegrillt.

Rußgeschwängert' Nebelschwaden

und – ich muss es mal erwähn'n -

weißbesockte Männerwaden

lassen meine Augen trän'n.

Meine Wäsche auf der Leine

war bis eben blütenweiß.

Plötzlich färben sie ganz kleine

Staubpartikel grau. So'n Scheiß.

Grill anzünden könn' nur Männer,

Spiritus ist nichts für Frau'n.

Opa greift zum Bunsenbrenner,

jetzt fehl'n ihm die Augenbrau'n.

Onkel Herbert schwingt die Zange.

Weißer Feinripp spannt am Bauch.

Bauchspeck brutzelt viel zu lange,

Onkel Herbert brutzelt auch.

Von der Stirne fallen Tropfen

auf das Fleisch und in die Kohle.

Nachbar Kuno frönt dem Hopfen,

Tante Lissbett pichelt Bowle.

In der Kinderkarre Suse

löffelt Löwensenf ganz fröhlich,

spuckt ihn dann auf meine Bluse.

Es wird kälter ganz allmählich.

Tim spielt Fußball auf der Wiese.

Lukas ruft: „Ich muss mal pullern.“

Ball trifft Grillrost – große Krise:

Würstchen auf den Rasen kullern.

Kohle glüht auf Sesselkissen.

Tantchens Antlitz schimmert grün.

Ihr geht’s plötzlich ganz beschissen,

muss sich heimwärts wohl bemüh'n.

Schnell nutz' ich die Gunst der Stunde,

heut' ist mein Bedarf gestillt,

rufe „Tschüssi“ in die Runde.

Morgen wird bei uns gegrillt. 
                                                   
                                                          

 Backen mit dem Gasgrill

Wichtig!!

So los geht es... Man nehme:

1 Tasse Wasser
1 Tasse Zucker
4 große Eier
2 Tassen getrocknete Früchte
1 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Salz
1 Tasse braunen Zucker
Saft einer Zitrone
1 Flasche schottischen Whisky
und nach belieben Nüsse..


Zubereitung:

Öffnen sie die Flasche Whisky und probieren Sie Ihn auf seine Qualität!

Nehmen sie eine große Schüssel. Versuchen sie den Whisky erneut, um sicher zu sein, dass es sich auch um beste schottische Qualität handelt. Füllen sie eine Tasse randvoll und trinken sie sie aus. Werfen sie einen elektrischen Mixer an, und schlagen eine Tasse Butter in die Schüssel schaumig.
Fügen sie einen Tl Zucker hinzu und schlagen sie weiter.

Stellen sie sicher, dass der Whisky immer noch okay ist, versuchen sie eine weitere Tasse!
Schalten sie den Mixer aus. Werfen sie zwei Eier in die Schüssel und die
anderen beiden Eier an die Wand, um zu sehen ob sie auch von freilaufenden Bauern sind.
Schmeißen sie die Tasse mit den getrockneten Früchten hinterher.
Mixen sie den Schalter wieder ein.
Falls die gefrüchteten Trockene zu klebrig wern, lösen Sie sie mit einem Schraumzier.

Schmecken sie das Backpulver ab und und prüfen sie den Whisky auf seine Färbung zu checken.
Als nächstes sieben sie zwei Tassen Salz, oder etwas ähnliches, was soll´s ?
Prüfen sie den Whisky!!!
Nun hacken sie den Zitronensaft klein und pressen sie die Nüsse aus.
Fügen Sie einen großen Löffel Rizinusöl hinzu und rühren mit dem Zeigefinger kräftig durch.

Nun brauchen sie einen Löffel !!! nehmen sie den vom Zucker oder so, irgendeinen werden sie schon finden.

Fetten sie den Grill ein. Drehen sie den grill um 350 Grad. Vergessen sie nicht den Schalter abzumixen. Schmeißen sie die Schüssel aus dem Fenster und trinken sie den Rest Whisky, und gehen sie ins Bett. 

...und morgen braucht man jede Menge Aspirin, Haarspitzenkater.


NIE WIEDER ALKOHOL!!!!


                                                            


Computerdeutsch für Saarländer
* Houmpäitsch = Homepage = Seite im Internet
* Ssubbwuhfer = Subwoofer = spezielle Lautsprecher
* Rißihwer = Receiver = Verstärker für Audiosignale
* dotts pör insch = dots per inch = Punkte pro Zoll beim drucken
* Pörßenell Ssikjuhritti = Personal Security = Verschlüsselungssoftware
* Faierwohl = Firewall = Sichert PC's und Netzwerke gegen Hackerangriffe
* Ai Ssi Kjuh = ICQ = Chattool steht für "I seek you" = Ich suche dich
* Gäitwäi = Gateway = Ein Portal durch das man zu bestimmten Diensten gelangt
* Skännen = scannen = Man "scannt" etwas in den PC um es dort zu betrachten
* Mäddschick änd Mäihämm: Si Art off Mäddschick = Magic and Mayhem: The Art of Magic = PC-Spiel
* Hiddn änd Däindscheress = Hidden & Dangerous = PC-Spiel
* Kohl se Wörld = Call the world = PrePay Karte fürs Ausland
* Tschippkarten = Chipkarten = Wie Telefonkarte, EC-Karte...
* Bluhtfuhß = Bluetooth = ein Verfahren zur Funkdatenübertragung
* Waierless Äpplikäischn Protokoll = Wireless Application Protocol = WAP, für surfen über Handy/PDA
* Dschennerell Päckett Räidio Sssisstemm = General Packet Radio System = GPRS = mobiles Übertragungsverfahren
* Glohbl Posischning Sssisstemm = Global Positioning System = globales Positionierungssystem
* Schort Messidsch Ssörwiss = Short Message Service = SMS, dürfte bekannt sein
* Insstännt Messidsching Sssisstemm = Instant Messaging System = Kurznachrichten 
 # Pai-ennihr = Pioneer = Elektronikkonzern
# Faier-Waier = Fire-Wire = ähnlich USB, aber schneller
# Perrifferell Kommpohnents Innterkonneckt = Peripheral Components Interconnect = PCI = Steckplätze im PC
# Diddschitell Wörßetail Disk = Digital Versatile Disk = DVD; ab 4,7 GB Speicher; ähnlich CD
# Ssaundkarte = Soundkarte = Karte für die Audioausgabe an einem PC
# Äißimmettrick Diddschitell Ssabbßkraiber Lain = Asymmetric Digital Subscriber Line = ADSL = schnelles Internet
# Kommpäckt Fläsch = Compact Flash = Speicherkarte meist für Digitalkameras und MP3-Player
# Bäißick Inputt/Autputt Ssisstemm = Basic Input/Output System = im sog. BIOS werden alle PC-Daten gespeichert
# Intigräited Ssörwissess Diddschitell Nettwörk = Integrated Services Digital Network = ISDN
# Fail Trännsför Protokohl = File Transfer Protokoll = FTP; zum fernwarten von Webseiten und PC's
# TWörkßtäischn = Workstation = Arbeitsstation
# Hohmkommpjutermjusiem = HomeComputerMuseum = Museum über HomeComputer

                                                         

 Saarlänner unner sich


 Ein Saarbrücker Obdachloser durchstöbert auf
seiner täglichen Suche nach Nahrung die
Saarbrücker Mülltonnen.

Dabei stößt er in einem Kübel auf einen
zerbrochenen
Spiegel und weicht erschrocken zurück:

"Legg fett, e Dooder!"

Er rennt zur nächsten Polizeistation und
meldet:
"Ich hab e Dooder gefunn, im dritte
Eemer am Rothausplatz, gugge eich dess emol
an!"

Die Polizei fährt sofort zur besagten
Mülltonne, ein Beamter öffnet die Tonne,
schaut in den Spiegel, erbleicht und sagt:

"Jesses nee, dess iss jo enner vunn
unsre!"

Besagter Polizist nimmt den Spiegel als
Beweismittel mit, vergisst ihn aber in seiner
Uniform.

Abends dann daheim durchwühlt seine Tochter
die Jacke
nach einer kleinen Taschengeldaufbesserung -
und findet den Spiegel und ruft:

"Mama, Mama, de Babba hat e
Freudin!" ; ; ;

Die Mutter eilt herbei und sieht sich den
Spiegel an: "Jesses nee unn was fer e
Schabbrack!"

                                                           
 De Schwenker

 Um denne se grien muss ma ähna kennen, der uff de Grube schaffd .
Eh Berschmann.
Odda ähne , der ähna kennt .
Der baut dann dähne Schwenker.
Der baud eh runda Roscht der ana Kette über na Rolle an em Dreifuß hängt.
Do druff kummd dann der Schwenker.
Eh Schwenker is eh Kotelet, die 3 Daach in ähner geheimen Mischung aus Zwiewele, Knobloch u.s.w. gebeizt werre .
Um die Schwenker jetzt zu schwenken braucht man etwas über dem man schwenken kann.
Jetzt kommt der Berschmann widder ins Spiel.
Der teilt eh aldi Waschmaschinentrommel mit einem geheimen Werkzeug in zwei Hälfte.
Dorin kumme dann die Holzscheite ( die gäbds an de Tankstell ).Wenn die Flammen hoch genug sind,wird der Roscht abgesenkt und arretiert.
Er wird angestoss und in eine drehende Bewegung versetzt , so das er gleichzeitig nach oben und unten taumelt.Die Schwenker fliesche dadurch nur kurz durch die Flamme .
Dodurch wird das Fleisch nur kurz einer großen Hitze ausgesetzt, verbrennt nidd und is scheeen knusprisch. So muss eh Schwenga aussiehn
;)

                                                           


                                                       

 Nìggs wie Hùddel medde Kenn (Nichts als Ärger mit den Kindern) Von Paul Glass

"Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr!"

Sellicha Schbruch, der isch bekonnd
grad iwwerall beij uns im Lonnd.
Unn jeela wääß: der Schbruch triffd zuu:
Kenn lonnem Babbe als deck känn Ruh!

Als Beijschbiel will ich och mohl vazeele
vunn minnem Unggel sinnem Mähle.
Dassäll, dass war e fulli Muddich
unn in da Wisaasch aarich puddich.
's dudd nidd schbuure, die ald Truddel,
unn de Unggel schdeehnd: "Nää, nix wie Huddel!"

Unsa Nochbar, de Herr Zimmamonn,
der isch grad ussa Ronn unn Bonn.
Sinn Buub, der gedd nidd zumm Friseer
unn michd aa sunschd nidd grad viel häär.
'S isch hald e aarich großa Schmuddel,
unn de Babbe schdeehnd: "Nää, nix wie Huddel!"

Herr Ludwich ussemm Kettlavierdel
michd ab vunn sinna Bux de Gierdel.
Er hadd es jetzd vamässe satt,
dass sinn Buub viel se hard 's Radio hadd.
Er konn's nimmeh härre, dass Geduddel,
unn de Babbe schdeehnd: "Nää, nix wie Huddel!"

De Nochbar gedd memm Kennd schbaziere,
's isch kald druss - ma muß noch schiere!
'S Kennd kridd de Schnubbe unn muß niese,
dudd medda Gummschel noh vorre schieße.
Sinn gonnzes Jäckche isch voll vunn Schnuddel,
unn de Babbe schdeehnd: "Nää, nix wie Huddel!"

Zumm Schluß dudd de Babbe mich vawittsche,
wie ich omm Weija rummdunnrittsche.
Minn Monnschesdabux werd imma nassa
unn minn Babbe imma blassa.
Er krischd: "Härr jetze uff medd dämmm Gesuddel!"
Unn er schdeehnd:" Nää, nix wie Huddel!"

                                                          

 Typische Merkmale der Saarländer !!!

Ein Saarländer kennt immer einen , der einen kennt,

der wiederrum einen kennt der das was er braucht billiger un besser besorgen kann!! 

Ein Saarländer macht sich immer Maggi in die Suppe ,bevor er sie probiert hat!!!  

Die Saarländer

sind von Natur aus fleißige Menschen.

Sie arbeiten unter der Erde, auf der Erde und über der Erde.

Deshalb essen und trinken sie auch gerne, gut, lange und viel und das am liebsten in fröhlicher Runde .

Zum Dringe reicht e Flasch UR-PILS!! Es känne ach mehr sinn ;)

Zum esse e stick Lyoner un e Flit, un de daa is e Hit!!

Un Moins geht nix iwa selbschd gemachti Schmeer!!
Vun da Oma 



Tipps für die ersten Kontakte zum Saarländer :

Gerade die ersten Kontakte mit den Ureinwohnern führen häufig zu Missverständnissen.
Dabei reicht es fürs Erste, folgende Regeln zu beherzigen: Sei nicht beleidigt,
wenn ein Saarländer fragt: "Unn, faarsche am Wocheend hemm ins Reisch?"
Damit unterstellt er dir keine nationalsozialistische Gesinnung. Er weiß gar nicht,
was das ist. Mit "Reisch" bezeichnet der Saarländer alles, was nicht im Saarland
liegt. Gewöhn dich daran. Oder: Geh zurück ins Reich. Für immer. Sei nicht beleidigt,
wenn du, eine erwachsene Studentin, mit "ähs Susanne" (wörtlich: das Susanne)
oder gar "ähs do" (wörtlich: die nette junge Dame, die neben mir steht) angesprochen
wirst. Denk dir nichts dabei, die Saarländerinnen finden das ja auch normal. Versuche nie, dich mit einem Saarländer fürs Wochenende zu verabreden.
Denn da fährt der Saarländer "hemm": nach Niedergailbach, Wallerfangen-Kerlingen,
Bilsdorf, Rappweiler, Hixberg-Pflugscheid, Bliesmengen-Bolchen, Piesbach,
Bexbach, Peppenkum, Quierschied und Brenschelbach. Dort versinkt er von Freitag
bis Montag in einen Sumpf saarländischer Vereinsmeiereien, aus denen du niemals
schlau werden wirst. Nimm's nicht persönlich, ihr könnt trotzdem gute Freunde
werden. Verabrede dich einstweilen mit Saarbrückern oder Reichsdeutschen, bis
der Ursaarländer von selbst wieder auftaucht. Lästere nie über das Saarland. Die
Saarländer sind stolz darauf. Warum, weiß kein Mensch, aber wenn du hier
überleben willst, musst du das akzeptieren. Merke: Das Saarland ist schön, das
Saarland ist schön, das Saarland ist schön! Lästere nie vor einem Saarländer über
andere Saarländer! Die kennen sich alle!!! 
Es gibt nichts schlimmeres als einen Saarländer mit den Worten !
" Dei Vatter konnt ach schon net schwenke... "
zu beschimpfen
vermeiden sie auf jeden Fall diese Beschimpfung. 


DAS Nationalgericht :

Wie heisst das saarl. Nationalgericht ?
... Ei Dibbelabbes wien sunschd ...
... Was das is ? ...
... uff jedenfall kähn Topflappen ...
... Ei das is , wenn ma geriewene Grumbeere in die Pann ...
... So oder ähnlich gehts los, wenn die Frage nach dem beliebtesten saarl. Gericht gestellt wird .
... Eine genaue Antwort wirst Du nie bekommen ...
... Wieso fragst Du dich ? ...

Weil da sich die gescheitesten Köpfe drum streiten , es gibt de Dibbelabbes un de Schales , de Dibbelabbes im Orginal wird aus ...
Zwiebeln , Dörrfleisch ,Lauch , Ei Petersilie o. Majoran , Muskatnuss, Pfeffer un Salz gemach un em Dibbe odder na gusseisern Pann gemach und das im Backofe .

Zum Dibbelabbes esse mir Abbelmus odder Endiviensalat mit viel Knobi.
Passende Rezepte findest Du hier in unserem Kochbuch .

Wie schun gesaad gäbds Dibbelabbes un Schales zum Schales han mir do eh extra Forumsbeitrach , dort kanschde gugge .

Dibbelabbes steht uff faschd all saarl. Speisekarten , die speziell unsere einheimischen Gerichte anbieten .

De Hemm mache mir de Dibbelabbes noch selbschd , awa das is gaaanz scheen vill Aawed ;)

                                                           

Der Saarländer und seine Nachbaren



Nahezu Unkompliziert ist das Verhältnis des Saarländer zu seinen Nachbarn, nahezu.

Den Luxemburgern verdankt der Saarländer die billigen Kaffee-, Schokolade- Zigaretten- und Benzinpreise,
auftanken bis zum Anschlag alle im Haushalt verfügbaren Behälter gefüllt und schnell wieder zurück ins Saarland.

Mit dem Franzosen fast immer zwangsverheiratet, hat man sich arrangiert, nutz die überreichen Spezialitäten Angebote, bring Besucher nach Bitch auf die Festung – mach ich auch, und sonnt sich in dem Vorurteil aus dem Reich das Savoir v ivre erfunden zu haben, wen - es die Franzosen nicht gebe.
Dieses Vorurteil wird vor allem in Fernsehen genährt, Kommissar Palü aus der Serie Tatort, ein Saarländer wie das Reich ihn sich wünscht.
Trinkt neben französischen Edelwasser nur schwere Bordeauxweine, kocht leidenschaftlich gerne und nur edles, ich habe den noch nie schwenken gesehen,hat selbst am Fahrrad immer ein französisches Stangenbrot dabei.
Begrüßt und verabschiedet sich mit Salü., ich lebe seit gut fünfzehn Jahren hier, so einen Saarländer habe ich noch nicht kennen gelernt.
Eines aber fällt sofort auf wen man die Grenze nach Frankreich überquert hat, es ist anders. nicht wirklich schmuddelig, aber anders.

Mich erinnert das Gewirr von Stromleitungen an die Türkei, die Straßenrinnen sind nicht so sauber wie im Saarland, die Kreisverkehre die, die Deutschen und speziell die Saarländer übernommen haben sind kleiner und nicht so schön bepflanzt wie in St. Ingbert, ich habe das Gefühl es riecht auch anders..
Und dann die Sprache, obwohl meist schon im Kindergarten erlernt, weigert sich der Saarländer sie zu benutzet,
Warum ?? natürlich aus Stolz , der Nachbar aus Lothringen oder dem Elsass die sprechen auch Deutsch tun es aber nicht.

So gesehen ist der Saarländer vielleicht doch der bessere Franzose

Mit dem „Bruder aus der Pfalz“ tut sich ein Saarländer spätestens ab der Geburt schwer.
Dieser gegenseitige Spott, was dem Deutschen der Friese, dem Österreicher der Burgenländer , ist dem Saarländer der Pfälzer.
Ich fürchte die Revolution im Land, bei einer Zusammenlegung, diese ist immer wieder mal im Gespräch.
Eher wünscht sich der Saarländer zurück nach Frankreich, oder unterwirft sich dem Großherzog von Luxemburg, als mit der Pfalz zwangsverheiratet zu werden.

*Wen der saarländische Ureinwohner vom "Reich" spricht unterstellt er dir keine nationalsozialistische Gesinnung.
Mit "Reich" bezeichnet der Saarländer alle Gegenden Deutschlands die nicht im Saarland liegen.

                                                        

Saarl. Liedchen

Die Gedanken sind frei

Die Gedanken sind frei, wir woll'n einen heben
Wer immer es sei, der Spender soll leben.
Man darf nicht vergessen, 3 Bier sind ein Essen,
d'rum Leber verzeih', die Gedanken sind frei.

Die Gedanken sind frei, und gut für die Nieren,
d'rum kommet herbei, und laßt euch kurieren.
Die Ärzte empfehlen für durstige Kehlen
oft Bier als Arznei, die Gedanken sind frei.

Die Gedanken sind frei, d'rum lassen wir 's laufen.
Das Gelbe vom Ei ist kostenlos saufen.
Man trinkt ohne Qualen und denkt nicht an 's Zahlen,
es bleibt dabei, die Gedanken sind frei.

Die Gedanken sind frei, das Glas man mir fülle.
Heut' ist 's einerlei, ich sammle Promille.
Heut' spielt 's keine Rolle und bei der Kontrolle
sag' ich zur Polizei: "Die Gedanken sind frei." 



Saarland - Lied

Ich rühm' dich, du freundliches Land an der Saar,
von friedlichen Grenzen umgeben.
Nie wieder bedrohe dich Krieg und Gefahr,
in dir möcht’ ich immerzu leben.
Und gibst du uns Arbeit, so hat's keine Not,
wir werden die Mühen nicht scheuen,
und Feste auch feiern zum täglichen Brot,
denn du, unser Land, sollst uns freuen.
In östlichen Tälern, da brauen wir Bier,
im Westen, da keltern wir Weine,
inmitten das industrielle Revier,
Fabriken für’s Grobe und Feine.
Und ringsum die Wälder, die Hügel und Höh'n,
der Blick reicht von dort in die Ferne,
wir können ganz schnell in ein andres Land gehn
und bleiben hier deshalb so gerne.
Wir werken mit Witz, und wir trinken den Wein,
und ziehen wir weit weg auf Reisen,
dann fasst uns die Sehnsucht, wir möchten daheim
auf unsre Art sprechen und speisen.
Und ist in der Welt auch nur klein unser Land -
wir zeigen es gern unsern Gästen,
wir wollen es mehren mit Fleiß und Verstand
zu seinem und unserem Besten. 

                                                     
Saarländische Redensarten :

Die vielseitige Begrüßungsformel "Unn...?" ist der erste Beweis dafür, dass deine
Existenz im Bewusstsein deines saarländischen Kommilitonen angekommen ist. Mit
"Unn...?" gibt er zu verstehen, dass er dich wieder erkennt und bereit ist, mit dir
ein Schwätzchen ("eh Schwätzsche") einzuleiten. "Unn...?" bedeutet, je nach Zusammenhang,
etwa: "Wie geht's?", "Wie war die Klausur?", "Schön, dich zu sehen,
kommst du mit in die Mensa?" oder auch: "Bist du jetzt wieder mit deiner Freundin
zusammen?" Es ist ganz einfach! Er sagt: "Unn...?", und du suchst dir was Passendes
aus.
Derart ins Schwatzen gekommen, lass dich nicht vom beliebten Wort "holle" (holen)
irritieren. Der Saarländer nimmt nicht, er holt. Er holt Tabletten, wenn er krank ist,
er holt Rücksicht. Wenn er zuviel wiegt, holt er ab, wenn er depressiv ist, holt er
sich das Leben. Klasse, oder? Im Laufe der Unterhaltung wirst du mit Begeisterung
feststellen, was für ein umgänglicher Mensch der saarländische Ureinwohner ist,
wenn er die erste Scheu vor dem Reichsdeutschen überwunden hat. Nur zwei Dinge
machen ihn zum Tier: die "Freck" und die "Flemm". Solltest du mal einem begegnen,
der dir zumurmelt: "Isch hann die Freck/Flemm.", dann suche unverzüglich
das Weite. Eine dieser Vokabeln bezeichnet eine ansteckende Erkältungskrankheit,
die andere eine ansteckende schlechte Laune. Welches welches ist, wird sich vermutlich
jeder Nicht-Saarländer 1000 Mal erklären lassen und anschließend 1000
Mal wieder vergessen. Macht aber nichts. Wichtig ist hingegen folgender Merksatz:
Flemm oder Freck? Nichts wie weg! 


Die wichtigsten Sätze um mit einem Saarländer zu kommunizieren :

~ Doo kennschde doch die Krängge kriehn - Da bekommt man doch die Pest an den Hals
~ Du kannschd mich mol hinnerumm häwwe - Mach doch einfach wie Du denkst
~ Es schifftd was kann - Es regnet wie aus Waschkübeln
~ Geknoddelt wädd woannerschd - hier wird professionell gearbeitet
~ Haschde Huschde? - Hast du den Husten oder bist du erkältet?
~ Hats schon Ebbes ze esse gen? - Habt ihr schon gegessen ?
~ Hängen eisch uff - Gib mir dein Jacke
~ Her off met deine Fäzz! - Hör auf mit deinem lausigen Gespräch !
~ Ich duhn dir mol gleich äähni leie losse! - Ich hau dir gleich eine runter!
~ Ich glaab ich hann de Dalles - Ich glaube, ich bin erkältet
~ Isch hann dich gäär - Ich mag Dich ;o)
~ Isch hann e Mords-Kohldampf - Hab Ich einen Hunger
~ Isch hann mir de Juppe versaut - Ich habe meine Jacke versaut
~ Isch wars ned - Das ist nicht meine Schuld
~ Kann ich mol off eijer Häisje gehn? Kann ich mal ihre Toilette benutzen?
~ Koschd das ebbes? - Kostet das was ?
~ Kommen rinn und hucke eisch - Kommt rein und setzt Euch
~ Ma soll net mee saufe als wie renngeht - Trink nicht mehr als Du verträgst
~ Meins dud sich noch stribbe - Meine Frau macht sich noch chic
~ War vonn eich do iwwerhaubt enner debei? - War einer von Euch dort dabei ?
~ Willschde mir e babbisch Guddsje ans Bään babbe? - Willst Du mich veräppeln ?
~ Zieh mich mol ab - Ich würde gerne zahlen ? 
 ~ Ähs is net hinne wie vorne - Die Frau führt einen zweifelhaften Lebenswandel
~ Aweil gehn isch hemm - ich muss nach Hause
~ Aweil geht’s awwa los! - Was erlauben Sie sich eigentlich ?
~ Aweil langt's awwer - Jetzt reichts mir !
~ Bleib ma met de krummbuggelisch Verwandschaft vom Hals - Ich möchte keinen Kontakt mit meinen unwillkommenen Verwandten haben
~ Das doo wa e kloori Kneip - in dieser Kneipe hat es mir gut gefallen
~ Das han ich fa a Knopp un e Kligger gried - das war kostenlos für mich
~ Der doo iss jo schdrohblumedumm - Der Typ da ist entsetzlich dumm
~ Der doo muss an allem eromm krammätschele - Ein Mensch der nörgelt zwanghaft an Allem und Jedem
~ Der doo strawwelt sich mol äähna ab - Ein Mensch der versucht mit aller Macht sein Ziel zu erreichen
~ Der hat bestimmt schonn äner getuudelt, der hat schlagseid - er ist leicht angetrunken, der schwankt schon
~ Der hat ken Brot iwwer Naacht dehemm - die Leut sind arm
~ Der hat seins verwitscht, wies näwe naus gang is - er hat seine Frau beim Fremdgehen erwischt
~ Der läbt em e Kafft - er wohnt in einem kl. Ort
~ Die doo sieht joo aus wie's Greedel em Herbschd - Frau die ziemlich unpassend gekleidet ist
~ Do niwwer, do runner, do nuff un do naus... - allgemeing ültige Wegbeschreibung...

                                                          

Weihnachde :

Hee, bei uns dehemm , do glaabd doch kääner inzwische mehr an de Weihnachdsmann. Hauptsäschlich in Amerigga unn aach in England, do kimmd der weißbärdische Sända Cloos am Weihnachdsoowend im roode Mandel un 'ner Kabudds mid em Renndierschlidde aus de Lufd ohngesausd unn schmeißt die Geschenke dursch de Schornstän in de offene Kamin direkt in die Stubb. Was das fier e Sauerei gäwwe muss, wann dann de Ruuß in der gudd Stubb rumfliggd unn es nur so staabd! Do wär bei uns dehemm die Weihnachdsstimmung schun gleich im Äämer ... 


 Die Weihnachtsgeschichte nach Lukas (1983)

Von Paul Glass

Unn sie hadd iehr erschda Buub kritt, haddne in Winnele gewiggeld unn ne ins Krippche geleed, wäll in da Härrbärch känn Plätz meh for se iwwerich war.

In da sällich Geechend ware Hirrde uffem Fälld gewään, die wo beij iehra Häärd Naachdwach gemach honn.

Unn wiesgewidda honn se e Ängel vumm Härrgott gesiehn; unn e häälicha Schinn haddse umleijchd, unn aarich Ongschd honnse dässwää gehadd.

Donn hadd de Ängel zu'ne gesaad: Dunn och nidd färrchde, luhe emohl liewa häär, ich dunn och was gonnz Scheenes vakinniche, wassem es gonnze Volk freije dudd.

Denn heijd isch och im David sinna Schdadd e Heilonnd geboor woor, derwoo Krischduss isch, de Härrgott..


                                                      

 Danke liewer Gott ...

Im Jahre 0 erschuf Gott das Universum und die Erde.Samstags um 23.59 Uhr war er fertig.
Glaubte er.Er schaute umher und war der Meinung alles wäre O.K
Da stand plötzlich ein Mensch vor ihm.Der sagte:"Du hast mich vergessen.Mei liewer Mann.
Wo soll ich jetzt wohne unn Kinner grien u.s.w.Fun de Sozialhilf von de Päälzer vielleicht.
Nie im Läwe.Ich will mein eichnes Land.
Es war e Saarländer.
Es letschde Stick Land hatt de liewe Gott awer de Päälzer geb.
Hätt jo a nit misse sinn.Egal.Jetzt war er in de Bredouille ,wird mei Schwojer aus Thionvill saan..
Er hatte sich zur Erholung ja noch das beste Stück aufgehoben.
Zwischen Letzeburg,Lothringen unn de Palz .
Das awer war gedacht zu seiner Erholung.
Awwer was will mer mache,de Saarländer hat rumgemosert unn gemault,
unn do hat de liewe Gott halt nogebb.
So ist das Saarland,das übrigens in der Mitte von Europa liegt, entstanden.
Beinahe wäre das Saarländische Platt zur 1. Weltsprache geworden.Ehrlich =;-)









                                                           



Saarländer ist das Höchste was ein Mensch werden kann